Zero Carbon Mobility

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Projekt: ZeCaMo

Trans­formations­prozesse für nachhaltige Mobilitäts­lösungen im Wohnbau

In der Wohnsiedlung Friedrich-Inhauser-Straße in der Stadt Salzburg wurde bis Ende 2021 erfolgreich eine umfassende ökologische Sanierung inklusive Nachverdichtung fertiggestellt. Die in den 1980er Jahren errichtete Anlage wurde unter anderem mit einem innovativen Energie- und Mobilitätskonzept ausgestattet und hat bereits mehrere Preise gewonnen. Das Nachfolgeprojekt “Zero Carbon Mobility” etabliert im Jahr 2022 ein Monitoring der Mobilitätsangebote, insbesondere des neuen multimodalen Mobilitätspunktes.

Im Zuge des Projekts wird ein Siedlungsfest mit dem Schwerpunkt Mobilität und ein Seminar für Expert:innen-Seminar für Politik und Verwaltung veranstaltet. Auf Basis der erfolgreichen Modellumsetzung wird das Ziel verfolgt, dass innovative Mobilitätskonzepte zukünftig Standard im Wohnbau werden und multimodale Mobilität als Teil des ÖPNV betrachtet wird.

Wäre es nicht toll, wenn das E-Carsharing in der Siedlung zukünftig beispielsweise mit dem Klimaticket einfach und kostengünstig gebucht werden könnte? Das Projekt „ZeCaMo“ zeigt solche potenziellen Möglichkeiten auf und bestreitet gemeinsam mit dem Salzburger Verkehrsverbund Zukunftswege im Bereich Wohnen & Mobilität.

Station4All

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Projekt: Station4All

Integration von ÖV-Stationen in Abläufe des täglichen Lebens zur Stärkung der gleichberechtigten Mobilität

Das Ziel des Projektes Station4All ist es, tiefgehend zu erforschen, in welchem Ausmaß die oft der unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedenster Personengruppen berücksichtigt oder vernachlässigt werden, um daraus klare Handlungsanweisungen zur Verbesserung der regionalen und der ÖV-Servicequalität zu erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf regionalen ÖV-Stationen, welche im Vergleich zu ÖV-Stationen in Agglomerationsräumen oft nur rudimentär ausgestattet sind.

Ergebnis von Station4All ist ein gewichteter konkreter Maßnahmenkatalog zur bestmöglichen Integration von ÖV-Stationen in Abläufe des täglichen Lebens, der sowohl die Bedürfnisse der Pendlerinnen und Pendler basierend auf gender- und diversityspezifischen Anforderungen als auch die Umsetzbarkeit aus wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten beinhaltet. Der klare Mehrwert ist dabei die Erarbeitung von Maßnahmen, die alle relevanten Bevölkerungsgruppen gleichermaßen einbinden, eine hohe Akzeptanz erwarten lassen und die gleichberechtigte, nachhaltige und vernetzte Mobilität sowie die strukturschwachen Regionen stärken.

Mobilitätslabore in Österreich

Mit der Mobilitäts­­labor­­initiative hat das öster­reichische Bundes­ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen des Programms Mobilität der Zukunft (MdZ) den Aufbau und Betrieb der Mobilitätslabore initiiert.

Nach einer 2014 gestarteten Sondierungsphase wurden 2017 sechs Mobilitätslabore aufgebaut und bis 2021 betrieben. Nach einer externen Wirkungsprüfung wurde im Frühjahr 2021 die dritte Phase der Mobilitätslabore ausgeschrieben. Seitdem werden vier Mobilitätslabore und das “Centre for Mobility Change” in Österreich weitergeführt und entwickelt. Die Synergien und Kompetenzen der einzelnen Labore werden durch die „Kooperations- und Austauschplattform der Mobilitätslabore Österreich” (KAMÖ) mit Unterstützung der AustriaTech zusammengeführt und fortlaufend erweitert.

Illustration einer Österreichkarte für dieMobilitätslabore
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  • Nachhaltige Last-Mile Güterlogistik
  • Überbetriebliches Mobilitätsmanagement
  • Ermittlung nachhaltiger Fahrzeugflotten und der benötigten Infrastruktur
  • Logistikflächenoptimierung
  • Mobility as a Service
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  • Aktive Mobilität+
  • Mobility as a (Shared) Service+
  • first and last mile Logistikt+
  • Mobilitätsanreize, -kommunikation und -marketing
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  • Güterlogistik
  • Urbane Logistik
  • Green Logistics
  • umweltfreundlicher Schiene-Straße-Intermodaltansport
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  • Veränderung des Mobilitätsverhaltens (Fokus Digitalisierung, Tourismus)
  • Wissensvermittlung durch das CMC-Wiki und Schulungen
  • Zielgruppenorientierte Beratung von Gemeinden
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  • Intermodale Schnittstellen im Umweltverbund
  • Mobilitätsdateninfrastruktur
  • Grenzüberschreitende Testkorridore
  • Haltestelle 4.0
  • customer journey

Quelle: BMK

zukunftswege.at wird gefördert im Rahmen des FTI-Programms Mobilität der Zukunft durch das Bundesministerium für Klimaschutz und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt.